DER CALDWELL REPORT

Der Psychiater Dr. med. Joseph Downing fasste im März 1993 wissenschaftliche Nachuntersuchungen über die Resultate des Quadrinity Prozesses wie folgt zusammen:

Die bislang eingehendste wissenschaftliche Untersuchung zum Quadrinity Prozess wurde von Dr. Alex B. CaldwelI und Dr. Curtis S. Hileman mit 58 Teilnehmern des Quadrinity Prozess aus den Jahren 1983 bis 1985 durchgeführt. Dazu ist zu bemerken, dass die äußere Form des Prozesses von 1967 bis 1986 von der heutigen etwas verschieden war (je zwei dreistündige Einheiten pro Woche innert 13 Wochen gegenüber der heutigen Form des lntensivprogrammes in achteinhalb Tagen). Gesamtstruktur und Inhalt des Prozesses waren jedoch im wesentlichen gleich. Seit Erscheinen des Caldwell Reports ist der Quadrinity Prozess methodisch noch verfeinert und therapeutisch weiterentwickelt worden.

Um eine möglichst unparteiische Einschätzung der Effektivität des Quadrinity Prozesses vornehmen zu können, wurden zwei Fachleute aus der psychologischen Forschung beigezogen. Dr. Alex B. Caldwell und Dr. Curtis S. Hileman arbeiteten bei der Auswertung der Testergebnisse von Quadrinity Prozess-Klienten zusammen. Das Hauptinteresse galt der Untersuchung von signifikanten Unterschieden in wichtigen Bereichen des seelischen Wohlbefindens vor und nach den 13 Wochen des damaligen Prozesses. Über drei Jahre hinweg wurden 58 Klienten nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, um den sog. MMPJ, einen projektiven Persönlichkeitsfragebogen, auszufüllen; und zwar zum Zeitpunkt des erstmaligen Entschlusses für den Quadrinity Prozess und nach Absolvieren der 13 Wochen. Die MMI-P Profile wurden dann von den beiden klinischen Psychologen auf elf Skalen seelischer Gesundheit ausgewertet, die sie für eine angemessene Einschätzung für wichtig hielten. Es sollte noch hinzugefügt werden, dass die beiden Auswertenden auch hohe Übereinstimmungen innerhalb der unabhängig voneinander erhobenen Ergebnisse fanden.

Zusammenfassend stellt Dr. Curtis Hileman fest:

Im Ganzen haben die Forschungsergebnisse klar gezeigt, dass die Klienten in allen elf in Betracht gezogenen Aspekten seelischen Wohlbefindens beträchtliche Verbesserungen aufwiesen. Tatsächlich waren bei vielen Klienten dramatische Verbesserungen festzustellen. Nach den 13 Wochen zeigen die Resultate signifikant höhere Werte in bezug auf die allgemeine seelische Ausgangslage. Besonders wichtig erscheint auch, dass die Klienten nach dem Prozess eine wesentlich gesündere Beziehung zu ihren Eltern hatten. In Übereinstimmung damit zeigten die Klienten eine erheblich größere Selbstakzeptanz und ein deutlich verbessertes Selbstwertgefühl, verbunden mit einer deutlichen Abnahme von Angst- und depressiven Symptomen. Die Fähigkeit der Klienten, mit anderen Menschen in Beziehung zu treten, tendierte zu weniger Misstrauen, und die MMPI-lndikatoren zeigten, dass andere Menschen es nach dem Prozess leichter hatten, mit den Klienten zu reden und umzugehen. Und schließlich zeigten die Veränderungen nach dem Quadrinity Prozess, dass die Untersuchten eine bessere Ausgangslage hatten, um konstruktive und wohlüberlegte persönliche Entscheidungen zu treffen, und weniger geneigt waren, für den Umgang mit persönlichem Stress auf Alkohol oder Drogen zurückzugreifen.

 

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